Cibola- Die sieben goldene Städte


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Am nächsten Morgen wurde Erin von klapperndem Geschirr geweckt. Seltsam, Logan machte sonst nie Frühstück. Sie schlug ihre dünne decke zurück, zog sich an und schaute auf dem Weg zu Logans Zimmer in den spiegel. Ihre blonden Haare waren noch ungekämmt und standen an einigen Stellen nach oben. Verschlafen rieb sie ihre Augen. Die Tür zu Logans Zimmer war noch zu. Erin zog leise die Tür auf um nachzuschauen ob er noch schlief. Es war schwer zu etwas erkennen, denn die dicken Gardienen waren zugesogen und nur schwaches Licht fiel in das Zimmer ein. Ein zerknirschtes „Erin?.. Was willst du?“, überzeugte sie, dass Logan in seinem Bett lag. Wer war dann unten in der Küche? Waren vielleicht ihre Eltern zurück gekommen? Ein breites Grinsen zog über ihr Gesicht. „Mam?!.. Dad?! Seid ihr wieder da?“. Die Vorstellung ihrer Mutter, wie sie in der Küche stand und ihre bekannten Rühreier machte, lenkte ihre Schritte die Treppe runter. Sie ging nicht nur, sondern sprang regelrecht die Treppe hinunter, um noch schneller in die Küche zu gelangen. Der Geruch von gebratenen Spiegeleiern lag in der Luft. „Mam! Bist du das?“. Sie hielt sich, mit einer Hand an dem Treppen Geländer fest, mit ihrem Schwung machte sie eine 130 Grad Drehung, ließ den Pfosten los, stürmte durch den holz Flur zur Küchentür. Mit einem Lauten Krachen öffnete Erin diese. Die Tür flog gegen den Türstopper, und viel fast wieder zu, hätte Erin sie nicht aufgehalten. Mit einem klatschen flog das Spiegelei, das Lucas mit dem Pfannenwänder auf ein Teller verfrachten wollte, zu Boden. „ Ich glaube ich sollte öfter Spiegeleier machen. Mit so einer Begeisterung hatte ich ja nicht gerechnet!“. Grinsend stand Lucas da, in der einen Hand die Pfanne und in der anderen den Pfannenwänder. „Ich dachte du wärst jemand anderes...“. enttäuscht ließ sie sich auf den alten Holzstuhl fallen und legte ihren Kopf auf ihre Arme. Lucas ahnte worum es hierbei ging. Er versuchte sie aufzumuntern. „Hey, sie werden wieder auftauchen! Und wenn nicht, werde ich, Meister Lucas Allen, persönlich losziehen und sie hierher zurück bringen, nur mit einem Pfannenwänder!“. Als Beweis fuchtelte er mit dem Wänder in der Luft herum, als wäre er in einem gefährlichen Schwertkampf verwickelt. Er beendete seine Vorstellung damit, dass er sein Schwert hoch in die Luft hob und keuchend schrie: „Ich habe gesiegt! Meister Lucas Allen hat zugeschlagen!“. „Wie wäre es, wenn der, ach so große Meister, das Spiegelei rettet, das er fallen gelassen hat, das schaffst du vielleicht.“ Erin lachte, als er sich mit den Worten, dass sie Lucas Allen lieber zu schätzen wissen sollte, bückte und das Spiegelei vom Boden aufwischte. Lucas stellte ihr einen Teller mit frischen Spiegeleiern vor ihr auf den Tisch. „Iss lieber mal was. Wann hattest du das letztemal was Richtiges gegessen?“. Er schaute sie besorgt mit seinen blauen Augen an. „Ich habe erst gestern Abend was gegessen!“. Verteidigte sich Erin. Lucas zog eine seiner braunen Augenbraue nach oben. „Wieso glaube ich dir das nur nicht?“. Erin senkte schuldbewusst ihren Kopf und stach mit einer gabel in das Eigelb. Sie beobachtete wie die orangene Flüssigkeit nach außen drang. Lucas wusste, dass sie nur das nötigste aß, damit Logan nicht merkte, wie schlimm es um ihre Nahrungsversorgung stand. „Schläft Logan noch?“. Mit der Frage versuchte er ein nicht allzu düsteres Thema anzuschlagen. „Ja, als ich das letztemal nach ihm schaute war er noch in seinem Bett. Kannst du bitte mit ihm reden? Auf dich wird er vielleicht hören. Du weißt genauso gut wie ich, dass die Nolans ihn nur ausnutzen werden und ihn zwingen werden Dinge zu tun, die er niemals machen würde!“. Allein bei den Gedanken, dass Logan sich einem Clan anschließen würde, bekam sie einen Schauer. Der Clan. Vor ungefähr hundertneunzig Jahren beschlossen einige Familien sich zusammen zu tun, um in einer Gemeinschaft zu leben. Der ursprüngliche Gedanke war, dass man alles teilen sollte was man besaß, ob es Nahrung, Kleidung oder Pferde waren, damit man als eine Gemeinschaft überleben konnte. Man beschütze sich gegenseitig vor Plünderern oder Gefährlichen Tieren. Es Funktionierte so gut, dass sich diese Idee schnell verbreitete und alle sich zusammen taten, um Clans zu bilden. Allerdings änderte sich alles, als die Anführer merkten, dass sie dadurch macht und Wohlstand erreichen konnten, wenn sie einen Teil für sich behielten. Durch die Gier, die in den meisten Menschen schlummerte, beschloss man, dass es nicht nur einen Anführer geben sollte, sondern einen Rat aus Ältesten, die gemeinsam Entscheidungen treffen sollten. Doch Jahre Später kam es zu Intrigen und Putschversuchen, die dazu führten, dass nur bestimmte Menschen in den Ältestenrat kamen. Diese Menschen waren oft gewalttätige Menschen, die ihren Willen durchbringen wollten. Der Name der jeweiligen Clans, ist der Name der Führenden Familie. In diesem Fall waren es die Nolans, die sich mit Gewalt und Intrigen Zugang zum Rat verschafft hatten. Es kam oft vor, dass eine bestimmte Sippe die Kontrolle übernahm, sie waren die Oberhäupter, die Heads. Es gibt bestimmte Aufgaben innerhalb eines Clans, da gibt es die Worker, die einfachen Bauern und Arbeiter, die monatlich ihren Beitrag leisten müssen, um ein Teil des Clans zu bleiben. Die Guards, sind die Wachen, die die monatliche Bezahlung der Workers regeln und vor feindlichen Angriffen schützen. Der Healer, ist der Heiler, der die Wunden der verletzten heilt, allerdings ist er oft nicht so gut ausgebildet und kann nur mit Kräutern versuchen die Menschen zu heilen. In dem Ältestenrat, gibt es noch den Linkman, dieser sorgt dafür, dass die Clans miteinander kommunizierten und sich nicht sofort angreifen, wenn sie gegnerische Menschen einem anderen Clan nähern. Deswegen steht der Linkman unter einem besonderen Schutz, der es verbot einen dieser Verbindungsmänner anzugreifen. Geschah es doch leben die Clans oft im Krieg miteinander. Die Menschen die es nicht schafften Mitglied eines Clans zu werden lebten oft abgeschieden, in alten Ruinen aus der Vorzeit. Es waren oft alte Menschen, Kinder oder Menschen mit Behinderungen, die keine körperliche Arbeit verrichten konnten. Sie versuchen dort zu überleben. Die früheren Mitglieder eines Clans, die ihren Anteil nicht bezahlen konnten, wurden ausgestoßen und durften nicht mehr Teil eines anderen Clans werden, sie durften sich den früheren Clan auch nicht nähern, bis die ausgestoßenen den Doppelten Anteil zurück bezahlt hatten. Selbst dann entschied der Rat, ob die ausgestoßenen die benötigten Fähigkeiten besaßen, die für den Clan nützlich waren. Und Logan wollte Teil eines solchen Clans werden. „Erin?!.. Erin! Alles gut?“, Lucas sah ihr tief in die Augen. Er hatte schöne Augen, es kam ihr vor als könnte er tief in ihre Seele blicken. „ja klar, alles gut“. Lucas legte seine Hand auf ihrem Arm. Erin schaute irritiert darauf, denn irgendwas war anders an dieser Berührung als früher. Sie zog ihren arm weg und stand auf, um seinen Blick zu entgehen. Sie stellte einen kleinen Topf mit Wasser über die Feuerstelle. Sie hörte wie Logan die Treppe hinter kam. „Erin? Kann ich später mit dir reden. Allein?“ Tobi trat hinter ihr. „Ja klar, wenn ich fertig mit meinen Aufgaben bin.“ Sie ahnte wohin dieses Gespräch führen würde, und sie würde alles dafür tun, um diesen Gespräch aus dem weg zugehen. „Okay, super!“, sie sah, was diese Antwort bei ihm auslöste. Er lächelte sie an. „Sehr schön! Dann sehen wir uns später! Ich muss jetzt gehen. Unsere Kuh soll heute ihr Kälbchen zur Welt bringen.“ Ja, bis später!“. Erin beobachtete, wie Lucas zur Hintertür schritt und hinaus trat. „War das gerade Lucas, der nach draußen gegangen ist?“, Logan trat verschlafen in die Küche, und ließ sich auf seinen gewohnten Stuhl fallen. Erin schaute Lucas nach, wie er das Tor öffnete. Er drehte sich nochmal um, um Erin zum Abschied zu zuwinken. Erin lächelte ihn an und drehte sich zu Logan. „Ja das war er, er hat uns sogar Spiegeleier gebraten!“. „Du meinst wohl er hat dir Welche gemacht.“ Logan Grinste Erin an und wackelte mit seinen Augenbrauen. „Ach, sei doch still!“. Erin nahm ein altes Geschirrtuch und warf es nach Logan. „Ich sag ja nur wie es wirklich ist.“ Erin schaute Logan an und vorbei war seine sorglose Miene, er wusste dass Erin anders fühlte als Lucas und das gefiel ihm nicht, da Lucas sein bester Freund war. „Sag ihm bitte einfach nur die Wahrheit. Er wird es verstehen.“ „Das habe ich auch vor.“ Erin stellte ihm sein Teller mit den restlichen Spiegeleiern vor ihm auf den Tisch. Logan sah sie noch einen Moment länger an, bevor er zustach und sein Essen verspeiste.
27.6.15 22:57
 
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